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\\\\\\\"275 Jahre Landgestüt Celle und die Hannoveraner Zucht\\\\\\\"
Sonderausstellung mit abwechslungsreichem Beiprogramm
„275 Jahre Landgestüt Celle und die Hannoveraner Zucht“ so lautet der Titel der aktuellen Sonderausstellung im Deutschen Pferdemuseum in Verden, die noch bis zum 10. Oktober 2010 zu sehen ist. Anlässlich des 275-jährigen Jubiläums des Niedersächsischen Landgestüts Celle präsentiert sie eine Reise durch die Zeit: von der Gründung bis heute.
Mit dem Erlass vom 27. Juli 1735 durch Kurfürst Georg II von Hannover und König von Großbritannien wurde die Gründung des Landgestüts Celle und damit der Beginn der hannoverschen Zucht angeordnet. Systematisch baute man die Anzahl der Hengste und auch das Gestüt selbst über die Jahrhunderte aus. Dabei beeinflussten politische wie auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen entscheidend die Entwicklung des Gestüts. Die daraus resultierenden Höhen und auch Tiefen für die Zuchtgeschichte werden in der Ausstellung anschaulich vermittelt.
Zum ersten Mal werden zahlreiche Objekte aus Museen, aus Privatbesitz, aus dem Bestand des Landgestüts und des Verbandes in einem großen Gesamtbild gezeigt. Wichtige Informationen aus den Archiven tragen zur Abrundung der Präsentation bei. Sie vermitteln uns heute einen authentischen Einblick in die Geschichte eines der bedeutendsten deutschen Gestüte.
Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Landgestüt Celle, dem Hannoveraner Verband sowie dem Deutschen Pferdemuseum.
Interessierte Besucher können die Ausstellung nun auch bei einem geführten Rundgang erkunden und auf diese Weise interessante Hintergründe zu den ausgestellten Objekten erfahren.
Am Sonntag, den 29. August 2010 steht Frau Silke Ahrens um 12.00 Uhr für eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung im Deutschen Pferdemuseum bereit. Zusammen mit der Museumsführerin begeben Sie sich auf eine Reise durch die 275-jährige Geschichte des Niedersächsischen Landgestüts Celle und der Hannoveraner Zucht – von den Anfängen bis heute. Erwachsene zahlen für die ca. einstündige Führung 5 Euro, Kinder ab 4 Jahren 1,50 Euro. Der Museumseintritt ist inklusive. Anmeldungen werden unter der Tel: 04231/807140 gern entgegengenommen. Auf Anfragen können Besuchergruppen dieses Angebot auch an gesonderten Terminen buchen.
Das Beiprogramm zur Sonderausstellung umfasst mehrere Vortragsveranstaltungen.
„35 Jahre im Dienste der hannoverschen Landespferdezucht – Vom vielseitigen Wirtschaftspferd zum modernen Sportpferd“ unter diesem Titel blickt der Landstallmeister a.D. Dr. Burchard Bade in seinem Vortrag am 19. August 2010 auf seine Dienstzeit beim Niedersächsischen Landgestüt Celle zurück.
Am 22. September 2010 berichtet Rolf Schettler über das Thema: „Wie das Vollblut nach Celle kam – Über die Rolle der Kavallerie-Remontierung bei der Entstehung der modernen Hannoveraner Zucht“.
Die Vorträge beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Das Museum ist an den Tagen der Vortragsveranstaltungen von 10.00 – 17.00 Uhr und ab 18.00 Uhr wieder geöffnet. Der Eintritt für die Vortragsveranstaltung beträgt 8,- € inklusive Museumsbesuch. Für Mitglieder des Deutschen Pferdmuseums e.V. gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 4,- € pro Person, Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung zahlen 6,- € pro Person. Verbindliche Platzreservierungen werden unter der Tel.: 04231/807140 gern entgegengenommen.
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\"Wie das Vollblut nach Celle kam\"
Vortrag von Rolf Schettler
„Wie das Vollblut nach Celle kam – Über die Rolle der Kavallerie-Remontierung bei der Entstehung der modernen Hannoveraner Zucht“ lautet der Titel des Vortrages von Rolf Schettler, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes der Einspännerfahrer in Deutschland „pro Einspänner e.V.“ und Präsident des Internationalen Jugendfahrverbandes ICKD. Die Vortragsveranstaltung findet als Beiprogramm zur aktuellen Sonderausstellung „275 Jahre Landgestüt Celle und die Hannoveraner Zucht“ am Mittwoch, den 22. September 2010 um 19.30 Uhr im Deutschen Pferdemuseum statt.
In seinem Vortrag blickt Rolf Schettler zurück auf die durch Landstallmeister v. Spörcken eingeleitete erste Epoche der vermehrten Benutzung von Vollbluthengsten im Landgestüt und die Gründung der Celler Trainieranstalt. Er beleuchtet das Tauziehen zwischen Reitpferde- und Wirtschaftspferdezucht im Hinblick auf die typspezifischen Eigenschaften und Merkmale und stellt einen Exterieur- und Leistungsvergleich zwischen Kavallerie-Remonten und modernen Reitpferden an. Rolf Schettler, selbst aktiver Pferdezüchter, Reiter und Fahrer geht in seinem Vortrag auch auf das Thema des Vollbluteinflusses in der Hannoveraner Zucht nach den Weltkriegen sowie der Wirkung der hannoverschen Remontekommission ein und zieht einen Vergleich zwischen Remontekommission und Auktionsauswahl.
Rolf Schettler, der aus einer Reiter-, Fahrer- und Züchterfamilie stammt, ist heute Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens in Herten/Westfalen, Nebenerwerbslandwirt, Buchautor sowie Mitarbeiter zahlreicher Pferdezeitschriften. Der studierte Rechtswissenschaftler ritt erfolgreich Dressur, Springen und Vielseitigkeit bis Kl. L und war während seines Studiums Obmann der Studentenreitgruppe. Er sammelte Erfahrungen in der Auktionsreiterei sowie als Reiter bei Hengst- und Stutenleistungsprüfungen und hat seine Prüfung zum Reitwart (Trainer B) sowie zum Fahrlehrer (Trainer A/Fahren) absolviert.
Das Museum ist am Tag der Vortragsveranstaltung von 10.00 – 17.00 Uhr und ab 18.00 Uhr wieder geöffnet. Als Einstimmung auf den Vortrag lädt im Vorfeld die aktuelle Sonderausstellung „275 Jahre Landgestüt Celle und die Hannoveraner Zucht“ mit zahlreichen Exponaten zu einem Rundgang ein.
Der Eintritt für die Vortragsveranstaltung beträgt 8,- € inklusive Museumsbesuch. Für Mitglieder des Deutschen Pferdmuseums e.V. gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 4,- € pro Person, Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung zahlen 6,- € pro Person. Verbindliche Platzreservierungen werden unter der Tel.: 04231/807140 gern entgegengenommen.
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